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Personelle Abbauverpflichtungen

Aufgrund verschiedener Beschlüsse des Bayerischen Landtags und der Bayerischen Staatsregierung, insbesondere im Zuge der Reform „Verwaltung 21“, unterliegt der Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten auch weiterhin einem erheblichen Stellenabbau, der sich voraussichtlich bis in das Jahr 2022 erstrecken wird. Insgesamt werden über alle drei Verwaltungen hinweg, bezogen auf das Referenzjahr 1993, 3 155 Stellen abgebaut.

So mussten in der Landwirtschaftsverwaltung in den letzten 24 Jahren (1993 bis 2017) bereits 1 224 Stellen (rd. 24 % des gesamten Stellenpotenzials) eingespart werden. Insgesamt wird der Stellenbestand des Jahres 1993 in der Landwirtschaftsverwaltung um ein Viertel reduziert.

Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung hat seit 1993 bereits 864 Stellen (ca. 42 %) eingespart. Ab dem Jahr 2018 ist eine Einsparverpflichtung von weiteren 50 Stellen zu erbringen. Insgesamt wird damit nahezu die Hälfte (ca. 44,5 %) der im Jahr 1993 vorhandenen Stellen abgebaut.

Die Stelleneinsparungen in der Forstverwaltung von 1993 bis 2017 belaufen sich auf 854 Stellen (ca. 28 %) für Beamte und Arbeitnehmer (ohne Waldarbeiter), einschließlich 129 Stellen im Zusammenhang mit der Ausgliederung des Staatsforstbetriebs. Ab dem Jahr 2018 sind noch rund 62 Stellen einzusparen. Insgesamt wird die Zahl der Stellen gegenüber dem Jahr 1993 – nicht nur durch Stellenabbau, sondern auch durch Ausgliederung des Staatsforstbetriebes und Umressortierung – um rd. 60 % vermindert; auf den Stellenabbau entfallen etwa 30 %.