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http://www.agrarbericht-2018.bayern.de/landwirtschaft-laendliche-entwicklung/stoffliche-nutzung.html

Stoffliche Nutzung

Insgesamt werden in Bayern auf rd. 39 000 ha landwirtschaftlicher Fläche Rohstoffe für die Industrie angebaut. Ein Großteil hiervon fällt auf die Herstellung technischer Öle aus Raps, Sonnenblumen und Leinsaat, ein weiterer bedeutender Anteil auf die Stärkeproduktion mit Schwerpunkt Kartoffelanbau.

In der chemischen Industrie sind rd. 13 % der insgesamt verarbeiteten Produkte nachwachsende Rohstoffe. Zusätzlich zur industriellen Verwertung von nachwachsenden Rohstoffen in der chemischen Industrie werden Holz und Holzhalbzeuge in der holzverarbeitenden Industrie in beträchtlichem Umfang genutzt.

Die hocheffiziente und ganzheitliche Nutzung der nachwachsenden Rohstoffe ist angesichts begrenzter Ressourcen unabdingbar. Ein wesentlicher Baustein und eine Schnittstelle zwischen Landwirtschaft und Forstwirtschaft einerseits und Chemie andererseits können Bioraffinerien sein. Dort wird mit nachwachsenden Rohstoffen ein vielfältiges Spektrum unterschiedlicher Produkte und Zwischenprodukte erzeugt. Sollten noch Reststoffe auftreten, können diese z. B. in Biogasanlagen verwertet werden.